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Evaluation


Evaluation Programm Praxisassistenz

Die programmeigene Begleitevaluation hat eine wichtige Bedeutung. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizinische Lehre (IML) in Bern unter der Leitung von Dr. phil. Alexandra Kunz durchgeführt.

Die sehr detaillierte Evaluation der ersten drei Jahre (Pilotphase) hat ergeben, dass die Praxisassistenz für die künftigen Hausärzte nötig ist, dass sie wirksam ist und dass sie allgemein sowohl von den Assistenzärzten als auch von den Lehrpraktikern sehr positiv beurteilt wird (vgl. Schweizerische Ärztezeitung 2002, 83: Nr.9, S.407 - 409, B. Rindlisbacher, M. Battaglia: Weiterbildung in Hausarztpraxen. Aufbau und Durchführung des dreijährigen Pilotprojektes 1. Juli 1998 – 30. Juni 2001 und
Schweizerische Ärztezeitung 2002, 83: Nr.9, S. 410 - 416, P. Schläppi, D. Hofer, R. Bloch: Lernform Praxisassistenz bewährt sich. Evaluation des dreijährigen Pilotprojektes «Weiterbildung in Hausarztpraxen (Praxisassistenz)» des Kollegiums für Hausarztmedizin KHM in Zusammenarbeit mit FMH,VSAO und SAMW).
Die Notwendigkeit einer Weiterbildungsphase in der Hausarztpraxis ergibt sich aus der Tatsache, dass die Assistenzärzte sowohl gemäss ihrer Selbstbeurteilung als auch gemäss der Fremdbeurteilung durch die Lehrpraktiker vor der Praxisassistenz nur über knapp genügende, in einzelnen Bereichen aber ungenügende Fähigkeiten verfügten, wichtige hausarztspezifische Aufgaben zu übernehmen. Nach der Praxisassistenz ergab sich demgegenüber eine signifikant bessere Einstufung dieser Fähigkeiten. Damit konnte die Wirksamkeit belegt werden. Die Lernsituation in der Praxisassistenz wurde bezüglich mehrerer Dimensionen als eindeutig besser gegenüber einer durchschnittlichen Spitalassistenz eingestuft.

Die Nachfolge-Evaluationen konnten belegen, dass der in der Pilotphase erreichte hohe Standard des Programms gehalten wurde (vgl. Schweizerische Ärztezeitung 2005, 86: Nr.19, S.1147-1153, S. Feller: Praxisassistenz: «... die lehrreichste Zeit in meiner Ausbildung!» Evaluation des Projekts «Weiterbildung in der Hausarztpraxis» des Kollegiums für Hausarztmedizin KHM).

S. Feller: Evaluation Programm Praxisassistenzen vom 01.07.2002 – 31.12.2004
S. Feller: Evaluation Programm Praxisassistenzen vom 01.07.2006 – 30.06.2008
S. Feller, L. Küng: Evaluation Programm Praxisassistenzen vom 30.06.2008 – 29.06.2010
A. Kunz, D. Jung: Evaluation Programm Praxisassistenzen vom 30.06.2010 – 30.06.2012

Weitere Berichte zum Thema Praxisassistenz:
B. Schläppi: Praxisassistenz: lehrreich und beliebt, PrimaryCare 2004; 4: Nr. 42
A. Röllin: Konfrontation mit der Praxisrealität - 6 Monate Praxisassistenz im Rahmen des Pilotprojekts des KHM: ein Erfahrungsbericht, PrimaryCare 2004; 4: Nr. 40
R. Walter: Lehrpraktiker und Praxisassistenzärztin – Erfahrungsbericht aus der Sicht eines Lehrpraktikers, PrimaryCare 2005; 5: Nr. 8
B. Schläppi, D. Ackermann, B. Rindlisbacher: Keine HausärztIn ohne Praxisassistenz! Erfahrungsaustausch zwischen LehrpraktikerInnen und PraxisassistenzärztInnen am 8. Hausarztmedizin-Seminar auf dem Bielersee am 30. April 2005, PrimaryCare 2005; 5: Nr. 40
B. Schläppi, B. Rindlisbacher: Weiterbildung von Hausärzten – eine nationale Aufgabe, PrimaryCare 2007; 7: Nr. 9-10
J. Pfisterer: Praxisassistenz – eine wichtige Dimension in der Weiterbildung zum Hausarzt, PrimaryCare 2008; 8: Nr. 18
K. Ludwig-Schmid, B. Maggi, D. Oertle: Praxisassistenz – was meinen die Patientinnen und Patienten dazu?, PrimaryCare 2009; 9: Nr. 5


Selbstevaluation der Praxisassistenz durch Lehrpraktiker und Praxisassistenzarzt

Für die intensive Evaluation des Programms Praxisassistenz in den ersten drei Projektjahren wurden Unterlagen entwickelt. Sie sind auch eine gute Hilfe zur Selbstkontrolle und eigenen Standortbestimmung, um sich über die Fähigkeiten und Lücken im Bezug auf einzelne Lernziele klar zu werden. Der eine Fragebogen ist für den Lehrpraktiker bestimmt, zur Einschätzung seiner Qualitäten als Lehrpraktiker. Der andere Fragebogen richtet sich an Praxisassistenzärzte, die damit ihre Fähigkeiten einschätzen können Bei diesem letzteren Fragebogen gibt es eine besondere Version für Praxisassistenzen in Pädiatrie. Diese Fragebogen können bei den monatlichen Feedback-Gesprächen als Grundlage verwendet werden.