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Kantone

Die Stiftung WHM möchte mit den ihr zur Verfügung stehenden Geldern möglichst vielen Assistenzärzten eine Praxisassistenz ermöglichen. Weil die jährlich zur Verfügung stehenden Mittel beschränkt sind, kann sie dies aber nur tun, wenn der Assistenzarzt eine gewisse Lohneinbusse in Kauf nimmt und der Lehrpraktiker die Hälfte des Lohnes mitfinanziert. In den kantonalen Praxisassistenz-Programmen bzw. –Projekten sind die finanziellen Bedingungen für Assistenzärzte (höherer Lohn) und Lehrpraktiker (geringerer Beitrag an die Lohnkosten des Assistenzartes) besser als im WHM-Programm Praxisassistenz, hingegen können anzahlmässig weniger Praxisassistenzstellen mitfinanziert werden. Deshalb wird Lehrpraktikern und Assistenzärzten empfohlen, sich zunächst bei kantonalen Programmen bzw. Projekten zu erkundigen, ob noch freie Stellen für eine Praxisassistenz vorhanden sind. Parallel kann bei der Stiftung WHM ein Gesuch eingereicht werden, aber jeweils mit dem Hinweis, dass auch eine Anmeldung beim kantonalen Programm erfolgt ist. 

Nachfolgend finden Sie Informationen zu Praxisassistenz-Programmen bzw. –Projekten in den einzelnen Kantonen (soweit solche vorhanden) sowie eine Übersichtstabelle über Praxisassistenz in der ganzen Schweiz.
Das "Soll" in der Übersichtstabelle geht auf den GDK-Bericht "Finanzierung der Spezifischen Weiterbildung" zurück. Der Bericht stützt sich dabei auf OBSAN-Zahlen bzw. einen Artikel von Dr. Franz Marty in PrimaryCare im 2005 (Nr. 21) ab. Um den heutigen Stand an Hausärzten in einem «steady-state» zu halten, müssten demnach jährlich 160 Hausärzte neu in die Praxis eintreten (bei Annahme gleich bleibender prozentualer Tätigkeit und einer mittleren Praxisverweildauer von 30 Jahren). Dabei ist festzuhalten, dass diese Rechnung nur ein theoretisches Minimum zum Erhalt der Anzahl Hausärzte angibt, effektiv ist der Ersatz-Bedarf aufgrund der Altersverteilung und der Arbeitsbelastung der aktuell aktiven Hausärzte deutlich höher. Die GDK hat postuliert, dass die Kantone so viele Stellen finanzieren sollen, dass man gesamtschweizerisch auf die Anzahl von 160 Hausärzten kommt.