Pilotkurse für Lehrpraktiker:innen

Ein neues Kursformat

Ab Februar 2024 möchte die Stiftung WHM den Lehrpraktikerkurs in einem neuen Format anbieten. Als wichtigste Erneuerung werden die Kursinhalte auf zwei separate Kurstage aufgeteilt. Am ersten Kurstag werden wichtige Inhalte rund um Organisation und Mitfinanzierung einer Praxisassistenz den Teilnehmenden vermittelt. Der zweite Kurstag ist fokussiert auf Medizin-didaktische Inhalte (Supervision, Weiterbildung, Feedback, Arbeitsplatz-basiertes Assessment)

Zielpublikum  

Fachärzt:innen Allgemeine Innere Medizin sowie Kinder- und Jugendmedizin, welche die Kriterien zur Anerkennung durch das SIWF erfüllen und bereit sind, an der erstmaligen Durchführung eines neuen Kursformates teilzunehmen.

Kursdauer      

Zwei separate Kurstage:

  • Der erste Kurstag in regionalen Schwerpunkten (Kursteilnehmende aus derselben Region), halbtägig
  • Der zweite Kurstag an zentraler Lage, ganztägig

Die Teilnahme an beiden Kurstagen ist zwingend. Es ist keine Übernachtung notwendig.

Kursziele        

Siehe Kurse für Lehrpraktiker:innen

Organisation

Stiftung WHM

Kursleitung Deutschschweiz
Daniel Ackermann, Cornelia Biner, Sara Bosshard, Benjamin Dinkel, Hannah Gräber, Sepp Holtz, Daniel Matter, Christian Morello, Stephan Steiner und Réka Veress-Daugaard

Weitere Auskünfte erhalten Sie unter:
Tel. 031 371 84 04
E-Mail: info@whm-fmf.ch

Einführungskurs für Lehrpraktiker:innen

Kurse 2. Jahreshälfte 2024 geöffnet.

Zielpublikum  

Fachärzt:innen Allgemeine Innere Medizin sowie Kinder- und Jugendmedizin, welche die Kriterien zur Anerkennung durch das SIWF erfüllen.

Kursdauer      

An zwei Tagen (1. Tag am Nachmittag und Abend / 2. Tag am Morgen bis Mittag)

Kursziele        

1) Kenntnis und Praxis der medizin-didaktischen Grundlagen im Rahmen der Praxisassistenz

  • Kenntnis der Supervisionsstufen
  • Definition von Lernzielen (Lernvereinbarung)
  • Anwendung medizinischen Wissens in der Realität des hausärztlichen Praxisalltags
  • Fähigkeit zum adäquaten, konstruktiven Feedback und Einsatz der Instrumente des „Arbeitsplatz-basierten Assessments“ (Mini-CEX und DOPS) für die Validierung der Praxisassistenz

2) Aufbau einer kollegialen Beziehung mit der Assistenzärzt:in,
die eine gegenseitige Bereicherung und eine qualitative Verbesserung der Patientenbetreuung ermöglicht

  • Klärung der Rollen und Erwartungen
  • Fähigkeit, eine formative Evaluation abzugeben oder zu erhalten
  • Teilnahme an der Nachwuchsförderung
  • Die Gelegenheit wahrnehmen, dank der Präsenz junger Kolleg:innen in der Praxis Fragen über Werte und Ethik zu diskutieren

3) Fähigkeit, in der Dreiecksbeziehung von Lehrärzt:in, Assistenzärzt:in und Patient:in Lehre und medizinische Behandlung zu verwirklichen

  • Sensibilisierung betreffend die Herausforderungen und den unterschiedlichen Bedürfnissen der Beteiligten
  • Erproben verschiedener Strategien im Umgang mit den unterschiedlichen Bedürfnissen

4) Fähigkeit, Lehrinhalte im Bereich von Wissen und Fähigkeiten,
aber auch Haltungen und Werte übermitteln zu können

  • Bewusstsein betreffend des eigenen Rollenmodells
  • Fähigkeit zu lehren, wie die individuelle Realität des Patienten in eine wissenschaftsbasierte medizinische Behandlung einbezogen werden kann
  • Bereitschaft, der Assistenzärzt:in genügend Raum zu geben zur Entwicklung ihrer eigenen ärztlichen Haltung und ihrer Beziehungsfähigkeit

5) Fähigkeit, eine Praxisassistenz zu organisieren

  • Überblick über die Programme
  • Organisation einer Praxisassistenz unter Einbezug des Praxisteams

Organisation

Stiftung WHM

Kursleitung Deutschschweiz
Daniel Ackermann, Cornelia Biner, Sara Bosshard, Benjamin Dinkel, Hannah Gräber, Sepp Holtz, Daniel Matter, Christian Morello, Stephan Steiner und Réka Veress-Daugaard

Kursleitung Romandie
Sébastien Martin, Alexandre Ronca und Martine Bideau

Weitere Auskünfte erhalten Sie unter:
Tel. 031 371 84 04
E-Mail: info@whm-fmf.ch